
Kommunikationsseminare werden häufig von Journalisten durchgeführt, die sich damit ein Zubrot verdienen oder in ihrem eigentlichen Beruf keinen Erfolg mehr haben. Im Allgemeinen verfügen sie zwar über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Publizismus, sie haben in aller Regel jedoch nie eine Imagekrise gemanagt, mussten keine Kommunikationsstrategien entwickeln, verfügen über keine Erfahrungen auf den Gebieten der Werbung oder der Eventkommunikation, mussten keine Sponsorenbeziehungen aufbauen und pflegen und kennen häufig nicht einmal die Strukturen und Arbeitsweise von Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Sie kennen Pressearbeit nur aus der Sicht des „Konsumenten“. Im Bereich der Rescue-Communication sind Journalisten daher als Berater und Trainer meist ungeeignet.
Jens-Peter Wilke ist kein Journalist, sondern ein Praktiker mit einem Jahrzehnt Erfahrung in der Feuerwehr-Unternehmenskommunikation.
Der Diplom-Verwaltungswirt (Jg. 1967) trat mit 18 Jahren als Freiwilliger Feuerwehrmann in die Berliner Feuerwehr ein, seit 1991 gehört er ihr auch hauptberuflich an. Nach Tätigkeiten im Personalmanagement und im Projekt Verwaltungsreform ist er seit 1998 zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, u.a. als Koordinator der Feiern zum 150-jährigen Jubiläum der Berliner Feuerwehr im Jahre 2001. 1996 gründete er das Feuerwehrfachmagazin „Brennpunkt – Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Berlin“, dessen Chefredakteur er bis 2001 war.
Für die Berliner Feuerwehr hat Wilke in zehn Jahren hunderte Interviews gegeben, mehrere Werbe- und Aufklärungskampagnen betreut, zahlreiche Publikationen erstellt, unzählige Veranstaltungen durchgeführt und konnte umfassende Erfahrungen bei verschiedenen Imagekrisen sammeln.
Sein Wissen und seine Erfahrungen hat er bereits in zahlreichen Vorträgen und Workshops weitergegeben.
Auch wissenschaftlich setzte sich Wilke bereits mit dem Thema Kommunikation auseinander. Zwischen 1994 und 1996 leitete er an der Berliner Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege ein Projekt zum Ansehen der Berliner Feuerwehr in der Bevölkerung und zwischen 1995 und 1997 ein Projekt zum Ansehen der Berliner Polizei in der Bevölkerung. |